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Wie ein Ballon funktioniert

Als Ballonfahrer sind wir selten Langschläfer - und wir nutzen die Kraft der im Ballon erwärmten Luft, die den Ballon steigen lässt.

Ein Heißluftballon verfügt über eine Polyuhrethan-beschichtete Hülle aus reißfestem Nylon, die mit einem Ventilator vor dem Start mit kalter Luft gefüllt wird. Durch das archimedische Prinzip "leichter als Luft" verringert sich das spezifische Gewicht durch Erwärmung eines großen Lufvolumens, was den Auftrieb ermöglicht.

Die Temperatur, die im Innern eines Heißluftballons herrscht, beträgt während einer Ballonfahrt um die 90° - 100° C. Da der Auftrieb mit zunehmendem Dichteunterschied der inneren Luft zur Umgebungsluft wächst, hat ein Heißluftballon bei kaltem Wetter eine größere Tragkraft. Weiteren Einfluss auf die Erwärmung der Luft im Inneren hat auch die Sonnenbestrahlung der Hülle.

Einen Ballon kann man nicht direkt wie beispielsweise ein Flugzeug steuern - gesteuert wird der Ballon durch bestehende Höhenwinde, die besonders in den Morgen- und Abendstunden für ausgezeichnete Start-, Fahr- und Landebedingungen sorgen. Um die Fahrtrichtung und Fahrtgeschwindigkeit zu ändern, werden die sich in unterschiedlichen Höhen voneinander unterscheidenden Windrichtungen und -geschwindigkeiten ausgenutzt. Durch gezieltes Steigen oder Sinken können Winde so ausgenutzt werden, um sich einem gewünschten Ziel zu nähern.

Alle Infos zur Funktionsweise eines Heißluftballons hier bei Wikipedia.